Produkt: Sticks 07-08/2019
Sticks 07-08/2019
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Dynamisches Drumming Deluxe

Miguel Lamas im Interview

Miguel Lamas(Bild: onlinelessons.tv: Florian Alexandru-Zorn)

Der spanische Top-Drummer Miguel Lamas hat sich mit seinen dynamischen und musikalisch vielseitigen Performances in den letzten Jahren einen ausgezeichneten Ruf in der internationalen Drummer-Szene erspielt.

In Spanien ist er aktuell in der Studio-Szene sehr aktiv und hat mehrere Band-Projekte, mit denen er live in ganz Europa unterwegs ist. Zurzeit arbeitet Miguel Lamas an einem neuen eigenen Album, das demnächst erscheinen wird. In Deutschland spielte er auf zahlreichen Drum-Festivals und Events für Pearl Drums und Meinl Cymbals. Dabei konnte er sowohl mit akustischen Drums als auch neuerdings mit den neuen Pearl-eMerge-E-Drums überzeugen.

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Interview

Miguel, du hast 2018 für Pearl zahlreiche Performances und Workshops mit dem neuen eMerge-E-Drum- System gespielt. Was war für dich dabei die größte Herausforderung, im Vergleich zum Spiel auf akustischen Drums?

Gute Frage! Zunächst muss ich sagen, dass ich mich sofort recht wohl gefühlt habe, auf diesen neuen E-Drums von Pearl zu spielen. Mein erster Gedanke war: Okay, das sind jetzt zwar E-Drums, aber das Spielgefühl ist sehr ähnlich dem, das ich auf akustischen Drums habe. Der Rebound und auch die Sensitivity waren schon mal sehr gut, anders als ich es zuvor bei E-Drums erlebt habe. Wenn du ein eMerge-Pad anspielst und die Augen schließt könntest du fast meinen, auf einer akustischen Trommel zu spielen.

Du bist bekannt dafür, dass dein Schlagzeugspiel eine sehr große dynamische Bandbreite hat, von ehr filigranen, leisen, jazzigen Passagen bis zu full out Rock’n’Roll findet man alles in deiner Performance. Bislang war es immer recht schwierig und manchmal auch unmöglich, beim Spiel auf E-Drums im unteren Dynamikbereich die Nuancen einer akustischen Trommel und das entsprechende Spielgefühl zu realisieren.

Da stimme ich völlig zu! Ganz besonders kommt das zu Tragen, wenn du mit den Händen bzw. Fingern ganz leicht auf den Pads trommelst, denn dann hast du ja noch nicht mal den Impact eines Drumsticks. Und genau das habe ich dann gleich anfangs auch mal auf den neuen Pads des eMerge ausprobiert. Und siehe da, Pearl hat es wirklich geschafft, das richtig cool hinzubekommen. Auch dabei reagieren die Pads sehr gut und dynamisch. Für mich ist das Faszinierende am eMerge, das ich nun wirklich dynamisch auch im sensiblen, unteren dynamischen Level spielen kann. Das ist echt cool.

Wie sieht es mit dynamischen Sprüngen zwischen den verschiedenen Dynamik-Levels aus? Besonders die Übergänge von sehr leise zu leise und dann zu etwas lauter waren oft sehr „sprunghaft“ und alles andere als fließend.

Auch das konnte ich beim eMerge nicht feststellen; jedenfalls konnte ich es so einstellen, dass wir sehr gleichmäßige, fließende Änderungen in der Dynmaik von sehr leise bis schon ganz schön laut hinbekommen habe. Die möglichen Dynamikkurven haben die Leute von Pearl wirklich gut gestalten können, denn in der Progression von laut zu leise hast du sehr gute Möglichkeiten, die Dynamik der Pads deinem Spielgefühl anzupassen. Ganz ehrlich: Ich musste fast gar nichts ändern an den Werkseinstellungen oder den Einstellungen, die vielleicht andere Drummer schon am Modul vorgenommen hatten. Ich konnte sofort so los spielen, wie ich es von meinen akustischen Drums gewohnt bin, was sehr cool ist.

Du musstest also keine Parameter im Modul neu einstellen und programmieren?

Nein, ich habe das jedenfalls nicht machen müssen. Und wenn, so ist es wohl auch ziemlich einfach, denn das Ganze ist gut strukturiert und übersichtlich gestaltet, damit sollte niemand große Probleme haben – sogar ich nicht! (lacht)

Lass uns doch bitte mal über deine spezielle Spielweise und deinen Stil reden. Wie schon erwähnt reicht deine beeindruckende Dynamik vom erwähnten super soften Fingertouch bis hin zu harten Rock-Attacks. Doch was ist dein bevorzugter Musikstil?

Das ist eine harte Frage. Okay, mein bevorzugter Style ist definitiv klassische Fusion, doch eigentlich spiele ich gerne … whatever? Everything? Ganz einfach deshalb, weil mein wichtigster Job momentan meine Studioarbeit ist. Und im Studio muss ich in allen möglichen verschiedenen Stilen abliefern können. Ich muss also stilistisch sicher und vielfältig vorbereitet sein, um alles Mögliche gut spielen zu können, was mit meine Auftraggeber gerade anliefern. Die Produzenten, mit denen ich arbeite, kommen mit vielen Projekten unterschiedlicher Künstler und der entsprechend unterschiedlichen Musik auf mich zu. Oft ist es so, dass ich mir einfach nur den Track ein paar Mal anhören kann und dann heißt es schon: „Okay, let’s go for it!“ Und dann weiß ich gar nicht mal, für wen ich das gerade gespielt habe. Ich kenne oft nur den Produzenten, weil ich mit ihm direkt zusammenarbeite. Meistes mache ich das im PKO in Madrid, ein großartiges Studio mit vier Räumen, ausgestattet mit Pulten und Systemen von SSL und Neve und Equipment von Manley und Neumann. Für Drummer ein Traum, weil wir dort eine super Raumakustik und exzellentes Aufnahme-Equipment haben. Es ist immer ganz hervorragend, wenn man sich selbst aufnehmen kann – das muss noch nicht mal im Studio sein – da man danach jedes Detail hört und dann genau daran arbeiten kann, wenn einem etwas nicht gefällt. So kannst du dann auch an deinem eigenen Style arbeiten.

Du sagtest gerade, dein bevorzugter Style wäre Fusion, und ich höre in deinem Spiel auch einige starke Elemente klassischer Fusion-Acts wie Chick Corea’s Return to Forever mit Lenny White an den Drums …

… yeah!

Miguel Lamas Drumset(Bild: onlinelessons.tv: Florian Alexandru-Zorn)

Und auch Mahavishnu Orchestra oder Weather Report …

.. yeah, awesome! Billy Cobham, Narada Michael Walden, Peter Erskine und Omar Hakim haben mich alle damals beeinflusst. Angefangen habe ich allerdings mit Hardrock, Iron Maiden, Nicko McBrain, natürlich John Bonham, dann habe ich die erwähnten Drummer entdeckt und dann ging es für mich weiter mit Dave Weckl, Vinnie Colaiuta und Dennis Chambers.

Andererseits denke ich, ist dein Schlagzeugspiel auch stark von einer Art Word Music bzw. Latin-Styles geprägt.

Ein gewisser Latin-Einfluss kam durch Horacio El Negro Hernandez, z. B. die Clave. Nun spiele ich derzeit diese Clave-Grooves nicht mehr so sehr, doch das Bewegen von Parts um den Basic-Groove herum, dass kommt bestimmt durch seinen Einfluss.

Bei deiner eMerge-E-Drum-Performance hast du ja auch einige Latinbzw. Percussion-Sounds eingebaut, die du von den Rims der Pads abgerufen hast. Doch darauf wollte ich eigentlich gar nicht hinaus. Du hast da ein bestimmtes Feeling in deinem Spiel, das mich sehr an Latin-Music erinnert. Die Amerikaner haben bei klassischer Fusion meistens Jazz mit einer Rock-Attitüde gespielt, doch in deiner Art, Fusion zu spielen, höre ich einen ganz anderen Flow, viel relaxter und doch virtuos und mit einem unterschwelligen Drive. Vielleicht ist Latin nicht der korrekte Begriff, vielleicht ist mediterran richtiger …

Yeah! Ich glaube, ich weiß was du meinst. Wir haben in Spanien diverse Rhythmen, die zwar richtig Drive haben, doch eigentlich mit einem recht entspanntem Feeling interpretiert werden, ein bisschen laid back, obwohl man dennoch ganz schön Druck aufbaut. Im Flamenco ist das zum Beispiel auch der Fall. Wenn du da nicht entspannt zur Sache gehst dann kann das schnell sehr gestresst klingen.

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass du heftige technische Kapriolen abfeuerst und dabei mit einem Lächeln im Gesicht so wirkst, als wäre es das normalste von der Welt …

(lacht) Oh, danke. Aber … für mich ist es wirklich das Normalste. (lacht) Dieses Feeling kommt wahrscheinlich wirklich durch meine mediterranen Roots und sicher auch dadurch, dass ich mit vielen Zigeunermusikern aus Spanien gearbeitet habe. Die haben alle ein ganz anderes Groove-Gefühl bei ihren polyrhythmischen Liedern. Und sie können es meistens gar nicht wirklich erklären. Ich habe eine Zeit lang mit Raimundo Amador, einem der großartigsten Flamenco-Gitarristen Spaniens, zusammen in einem Haus gewohnt. Er konnte mir erklären, wie man den Puls in diesen Songs fühlt und wo – für uns Drummer – die „1“ wäre. Es ist wirklich nicht einfach zu erklären, doch wenn du es einmal begriffen hast, dann verinnerlichst du auch dieses besondere Spielgefühl. Ja, das ist wohl ein wichtiger Teil meines Feelings und meines Styles.

Hattest du auch eine formale Schlagzeugausbildung? Hast du Schlagzeug studiert?

Nein, ich war am Konservatorium für klassische Musik und habe Unterricht in Harmonielehre und Klavier genommen. Schlagzeug habe ich nicht studiert, noch nicht mal Rudiments gelernt.

Was? Das kann ich nicht glauben!

Doch, ich habe nie Rudiments gelernt, Ich kenne eigentlich nur eins, den Paradiddle, das ist alles. (lacht) Ich hatte allerdings einmal einen Lehrer, der mein Herangehen an das Schlagzeugspiel von Grund auf verändert hat. Bei ihm ging alles um die Improvisation. So gab er mir Aufgaben wie: Spiel mal so, als ob du ein Löwe in der Savanne wärst und auf Beute aus bist!“ Was? Ich hatte keine Ahnung von spontaner Improvisation, und durch ihn habe ich gelernt, auch ganz spontan spielen zu können, so wie ich mich gerade fühle. Ich habe, als ich dann Unterricht nahm, auch nicht mit einer Snaredrum und den Rudiments angefangen, sondern sofort mit einem kompletten Drumset, und ich habe immer versucht eher den musikalischen Aspekt als den technischen beim Spielen zu verfolgen. Los ging es allerdings schon mit vier Jahren, als mir meine Eltern ein Spielzeugschlagzeug zu Weihnachten schenkten. Mit dem Schlagzeug habe ich dann unheimlich viel Zeit verbracht. Und der Rest ist, nun ja, Geschichte! (lacht)

Miguel Lamas Drumset(Bild: onlinelessons.tv: Florian Alexandru-Zorn)

Gab es einen bestimmten Punkt, an dem du dich entschieden hast, Schlagzeugspielen zu deinem Beruf zu machen?

Nun, ich habe es von Anfang an sehr ernst genommen, doch war es zunächst nur eine Sache, mit der ich Spaß hatte. Meinen ersten Auftritt hatte ich mit acht Jahren, und mit zwölf bekam ich zum ersten Mal Geld für einen Auftritt als Drummer. Es ist also einfach so passiert. Ich war als schon professionell spielender Drummer, als ich dann ans Konservatorium ging. Dort habe ich dann u. a. Notenlesen gelernt, was mir natürlich jetzt als Drummer vor allem im Studio zu Gute kommt. Die Zeit am Konservatorium war ziemlich hart für mich, unter anderem weil einer meiner hauptsächlichen Lehrer das Schlagzeug regelrecht hasste. Das waren wirklich vier harte Jahre. Nach der Zeit am Konservatorium habe ich dann meine Karriere als professioneller Drummer vorangetrieben, hauptsächlich als Livebzw. Tour-Drummer, doch auch schon erste Studio-Jobs gespielt und auch dort ein Netzwerk aufgebaut. Mittlerweile hat es sich in etwa umgekehrt, und dazu kommen noch Drum Clinic und Auftritte bei Drum Festivals und Drum Events. Ein Fokus liegt derzeit allerdings auf der Arbeit als Studio-Drummer. Gelegentlich spiele ich noch Tourneen oder habe einige Gigs mit meinen eigenen Bands.

Du hast auch gerade ein neues Trio?

Ja, das war ganz witzig wie wir zusammenkamen. Norbert von Meinl Cymbals hatte mich angerufen und gebeten für einige geplante Videos eine Band zusammenzustellen. Ich habe also meine Freunde, den Keyboarder Jorge Vera und den Trompeter Raynald Colom gebeten, dabei mitzumachen und wir haben dann sieben oder acht Videos aufgenommen. Das lief sehr gut und sowohl die Proben mit dem Songwriting und dann das Aufnehmen der Videos haben uns sehr viel Spaß gemacht. Also haben wir beschlossen, daraus eine richtige Band zu machen. Wir nennen uns Colom/Lamas/Vera Trio und haben im Sommer 2018 unser erstes Album „Vol. 1“ veröffentlicht.

Miguel Lamas Drumset(Bild: onlinelessons.tv: Florian Alexandru-Zorn)

Ein Manager hat angefangen für uns zu arbeiten, und so haben wir jetzt auch recht viele Auftritte in ganz Europa. Im Prinzip ist es ein „Hammond Trio“, allerdings mit einem Keyboarder, der damit auch die Bass-Parts spielt, einem Trompeter, der auch Keyboards spielt und mit mir als Drummer. Wir haben einige Songs, doch der Fokus liegt ganz klar auf der Improvisation, also ist jeder Auftritt anders und es wird nie langweilig.

Denkst du, dass dir dein Wissen aus dem Musikstudium am Konservatorium zu Gute kommt, wenn du als Drummer auf die Harmonie- und Strukturwechsel bei der Improvisation reagieren und interagieren musst?

Ja, definitiv. Auch als Drummer solltest du dich mit den Strukturen der Songs, mit den Harmonien, Melodien und verschiedenen Parts wie Verse, Chorus, Bridge auskennen, denn nur dann kannst du sie mit deinem Drumming effektiv mitgestalten und begleiten. Oder auch die richtigen Akzente setzen und die Dynamik beeinflussen. Dabei kommt es mir zugute, dass ich Klavier und auch ein wenig Bass spielen kann. Ich kann es Drummern sehr empfehlen, sich auch mal die Grundlagen eines Melodieinstruments, also Klavier, Gitarre oder Bass oder irgendeinem anderen anzueignen.

Miguel Lamas Drumset(Bild: onlinelessons.tv: Florian Alexandru-Zorn)

Im Trio entwickelt ihr eure Ideen für Songs bzw. Kompositionen also aus euren Improvisationen, was ja ein richtig traditioneller Jazz-Ansatz ist.

Ja, es ist stilistisch allerdings eher ein Mix aus Fusion, etwas Latin, etwas Flamenco und Folk. Moderne Fusion, allerdings mit dem Sound der Seventies und von den Drums her ein wenig an den Eighties-Styles von Weckl, Colaiuta und Chambers orientiert. Nicht so sehr beeinflusst bin ich von moderneren Jazz-Drummern wie z. B. Mark Guiliana, den ich allerdings auch sehr schätze. Großartiger Drummer!

Bei einer Live-Video-Lesson auf onlinelesons.tv bei Florian Alexandru Zorn hat ein Zuschauer gefragt, ob du „El Pulpo“ (deutsch: die Krake) demonstrieren könntest. Kannst Du uns erklären was es damit auf sich hat?

(lacht) … „El Pulpo“ … (lacht) … oh, es ist einfach ein Bewegungsablauf über den ich eigentlich gar nicht groß nachgedacht habe. Das Überkreuzen der Arme dabei sieht natürlich beeindruckend aus für den Zuschauer, und es ist somit sehr attraktiv als Show-Aspekt. Als ich damals damit angefangen habe, ist das passiert, als ich auf der Suche nach neuen Sounds war. Es war alles ganz harmlos. Ich wollte nur in einer ansonsten straighten Bewegung ein Instrument mit der anderen Hand erreichen, also überkreuzen. Und um in den Flow zurückzukommen und wieder ein anderes Instrument zu erreichen, musste ich dies dann mit dem anderen Arm machen. So entwickelte sich das Ganze immer weiter. Es gibt allerdings kein Basic-Pattern, sondern es ist nur ein Konzept. Mittlerweile kann ich ziemlich komplexe Patterns damit spielen, und es sieht inzwischen wohl auch attraktiver für die Zuschauer aus. Das ist es, was meine Fans nun „El Pulpo“ nennen. (lacht) Ich versuche allerdings, nie den musikalischen Aspekt zu vernachlässigen, das Ganze muss auch musikalisch Sinn machen. Es ist wohl meine Interpretation von „Gospel Chops“. (lacht) „El Pulpo“ – das ist schon lustig. Und dahinter steckt, wie meistens, eigentlich, eine ganz einfache Idee!

Miguel Lamas Drumset(Bild: onlinelessons.tv: Florian Alexandru-Zorn)

Equipment: Miguel Lamas

Drums: Pearl Masters Maple Reserve

  • 22″ x 18″ Bassdrum
  • 10″ x 7″ Tom
  • 12″ x 8″ Tom
  • 14″ x 14″ Floor-Tom
  • 16″ x 16″ Floor-Tom

Snaredrums: Pearl

  • 14″ x 5,5″ Sensitone Patina Brass
  • 14″ x 6,5″ Reference Pure

Cymbals: Meinl

  • 14″ Pure Alloy Hi-Hat
  • 22″ Byzance Jazz China Ride
  • 20″ Byzance Jazz Thin Crash
  • 6″ und 8″ Byzance Traditional Splash
  • 8″ Byzance Brillian Splash
  • 12″ Generation X Filter China (Stack Bottom)
  • 10″ Byzance Traditional Splash (Stack Top)
  • 21″ Byzance Transition Ride
  • 17″ Byzance Jazz Thin Crash
  • 22″ Byzance Jazz Big Apple Ride

Sticks: Promark

Miguel Lamas Signature Stick (Hickory, Wood Tip)

Felle: Evans

Bassdrum-Schlagfell: Evans EMAD clear Bassdrum-Resonanzfell: Pearl Masters Powerstroke 3 Schlagfelle Snaredrums: Evans Genera G2 Resonanzfell Snaredrum: Hazy 300 Snare Schlagfelle Toms: Evans Genera G2 Resonanzfelle Toms: Resonant Black

Hardware: Pearl

Hi-Hat-Maschine: Pearl Eliminator H-2050

Double-Bassdrum-Pedal: Pearl Eliminator Redline P-2052C

Electronics: Pearl eMerge Hybrid

  • MDL-1 Module
  • Puretouch Pad/Wave Trigger Technology
  • 10″, 12″, 14″ Toms, 14″ Snare, 18″ Bassdrum
  • 14″ Hi-Hat-Set, 15″ Crash, 18″ Ride
  • ICON e-Rack System

Websites


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Produkt: Sticks 01-02/2020
Sticks 01-02/2020
Marco Minnemann - Drums araound the world +++ Interview: Jakob Hegner, Holger Maik Mertin +++ Test-Special: Pearl e/Merge e/Hybtid Set

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