Produkt: Sticks 09-10/2019
Sticks 09-10/2019
FREDERIC MICHEL – Modern Pop Drummer +++ YOUTUBE-STARS: Sina Drums; COOP3RDRUMM3R +++ Rockin‘ 1000 +++ Studium an der POPAKADEMIE +++ ZULTAN Heritage Cymbals +++ PEARL Masters Maple/Gum Drums +++ ROGERS Dyna-Sonic Wood Snaredrums
STICKS-Interview

Scott Phillips: Alter Bridge Groove Motor

 

(Bild: Tom Schäfer)

Alter Bridge haben die Formel für hit-tauglichen Hardrock neu justiert, um neben den Einflüssen von Grunge-Ikonen wie Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden auch kiloweise Metal in ihren musikalischen Kosmos einfließen zu lassen: Hot Guitar Licks und Power Drum Grooves treffen hier auf charismatische Vocal-Lines. Die vier Herren aus Florida sind mittlerweile weltweit eine der attraktivsten Bands ihres Genres. Auch das neue Album ist eine weitere Botschaft der gereiften Hardrocker, die Ende 2019 mit voller Wucht und stilsicherer Härte zur „Walk The Sky“-Tour antreten. Am Schlagzeug: Thomas Scott „Flip“ Phillips – ein Drummer, der sein Leben lang für die Musik brennt.

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Interview & Fotos: Tom Schäfer

Scott, ich habe den Eindruck, dass du ein von Grund auf intuitiver Drummer bist. Selbst bei komplexen Arrangements wirken deine Grooves homogen und alles andere als erdacht.
Danke für das Kompliment! Dieses Feel für die Rock Drum Grooves, das kommt einfach so aus mir heraus. Ich spiele wie ich bin und bin auch nicht der Typ, der mit Stickflips eine extrovertierte Show macht. Ich habe einfach ganz natürlich diese Energie in mir, um die Alter Bridge Show entsprechend zu spielen. Bei Alter Bridge geht es hauptsächlich um Dynamik. Wir können uns in die Musik hineinlegen, die Power nach vorne bringen, Parts ausspielen und improvisieren. Das kann man nicht unbedingt als Konzept bezeichnen, denn es ist gelebte Musik. Als privater Mensch bin ich super laid back und eher zurückhaltend. Nur in den 90 oder 100 Minuten am Abend auf der Bühne schlägt bei mir die Aggression durch. Aber ansonsten bin ich super chill.

Du hast einen enorm harten Snaredrum-Beat. Spielst du immer Rimshots?
Ja, das ist meine Style. So habe ich gelernt Schlagzeug zu spielen. Der Rimshot begleitet mich schon mein ganzes Leben. Es ist aber auch eine Frage von Sound und nicht von Aggression, denn ich finde, dass ein Snare-Rimshot eine besondere Kraft hat und den Akzent felsenfest setzt. Rimshots spiele ich sogar auch in ruhigen Passagen. Die müssen ja nicht immer laut sein.

(Bild: Tom Schäfer)

“Die Snaredrum definiert in großem Maße den Sound eines Drummers.”

Viele Produzenten sagen, gerade der Snaredrum-Sound entscheidet letztlich darüber, ob ein Song gut klingt oder gar, wie eine Band klingt. Was hältst du von dieser These?
Da kann ich zustimmen. Für mich als Drummer ist die Snaredrum meine eigene Stimme. An der Art wie jemand die Snare spielt und wie seine Snare klingt, kann man heraushören, welcher Drummer es ist. Hör dir John Bonham, Stewart Copeland oder Vinnie Paul an! Sie alle haben ihren spezifischen Snaresound. Du brauchst nur einen Snarebeat zu hören und weißt sofort, wer der Drummer ist, bzw. wer die Band ist. Ich kam zu meinem Snaresound, nachdem ich immer gesucht hatte, Ende der 1990er Jahre. Ich hatte verschiedene Maple und Birch Snaredrums und dann eine Pearl Free Floating mit Maple-Kessel – und dann bekam ich eine Ludwig Black Beauty unter die Finger. Schon beim ersten Schlag wusste ich: DIE ist es! Und die DW Vintage Steel Snaredrum jetzt spielte ich auf dem letzten Album im Studio. Der Toningenieur war super überrascht und begeistert von ihrem Sound – he was blown away! Diese Snare hat einen 3mm Stahlkessel mit Vintage Brass Finish. Vorher hatte ich nicht viele Steel Snares gespielt. Mal hatte ich eine DW Brass oder eine DW Black Nickel over Brass, die eine ähnlichen tonalen Charakter haben wie die Ludwig Black Beauty. Die Vintage Steel Snare von DW klang im Studio extrem massiv, und seitdem spiele ich das Teil. Snaresounds haben mich immer schon sehr interessiert und die Tüfteleien mit ihnen haben mich immer klanglich neugierig gemacht. Ich bin einfach ein echter Snare-Fan. Und Cymbal-Fan!

Kein Fan von Toms und Bassdrums?
(lacht) Es gibt so viele gute Hersteller und alle bauen fantastische Drums. Aber bei Snares und Cymbals kommt die Persönlichkeit eines Instruments besonders zum Ausdruck.

Bezüglich eures aktuellen Albums habe ich festgestellt, dass du einen bestimmten Drumsound entwickelt hast, der sich konzeptionell durch das gesamte Album zieht. Ist das so?
Na ja, wir haben nicht versucht, die Drums bei jedem Song anders klingen zu lassen. Die Toms haben durchweg den gleichen Sound-Charakter in allen Songs. Jedoch haben wir an der Stimmung immer wieder etwas gedreht, um das Tonale dem jeweiligen Song anzunähern. Die Kickdrum war konstant bei allen Tracks. Nur bei den Cymbals und Snares habe ich immer wieder Klangvariationen eingebracht. Wie ich sagte, sind sie ja die Stimme des Drummers. Ich habe meistens K Zidjian als Crashes und Rides verwendet, die Hi-Hats blieben immer dieselben. Je nach Song, ob moody oder energetic, habe ich die Crashes entsprechend getauscht. Man will aber auch, dass ein Album homogen klingt und daher wollten wir nicht das Gesamtbild des Schlagzeugs in den Songs zu sehr verändern. Die Drums sollten eine Konstante behalten.

Was ist mit Triggering? Ist das ein Tool für dich im Studio oder live?
Live haben wir noch nie irgendetwas getriggert. Und eigentlich auch nicht im Studio. Das einzige Mal, dass wir Trigger einsetzten, das war vor 10 Jahren und eigentlich ein technisches Experiment. Da ging es nicht darum, Sounds zu produzieren, sondern um die Mikrofon-Eingangskanäle über Gates zu steuern. Bei jedem Schlagimpuls gingen die Gates auf und ließen nur den direkten Sound der Mikros durch. Das funktionierte gut, war aber auch der technischen Idee des damaligen Soundengineers geschuldet. Jeder Toningenieur hat seine eigene Philosophie. Ich selber stehe eher auf den natürlichen und direkten Sound eines Acoustic Kits. Dieser Sound gibt dir die unmittelbare Antwort auf deine Spielweise. Das was du reingibst, kommt auch raus. Und ich liebe diese Dynamik eines echten Schlagzeugs. Auf Kompressoren und alle Art von Technik, die die Persönlichkeit des Spielers schmälern, stehe ich überhaupt nicht.

(Bild: Tom Schäfer)

“Der Sound gibt dir die unmittelbare Antwort auf deine Spielweise.”

Was kannst du mir über dein Cymbal Setup erzählen? Du spielst ja ziemlich große Modelle.
Ja, sie sind immer größer geworden. Ich spiele Zildjian Cymbals vom ersten Tag an. Und Ende der 1990er hatte ich das Glück, ein Endorsement zu bekommen. Ich habe ein A Custom 22″ Ping Ride, das ich seit über 20 Jahren im Einsatz und nie gewechselt habe! Ich liebe dieses Becken, es ist wahnsinnig flexibel, man kann es ancrashen und rauschen lassen, und die Bell hat einen super Ping Sound. Meine Hi-Hat ist ein 14″ A Custom Mastersound Top mit einem 14″ A Quick Beat Bottom Cymbal kombiniert. Ich habe verschieden Cymbals ausprobiert und bin letztlich bei dieser Kombination geblieben. Dann habe ich mein 18″ Oriental China Trash jetzt auf ein 20″ upgegradet, weil ich das 18er immer zu stark anspielte und der Sound fast in die Knie ging. Das 20er macht mehr Alarm bei gleicher Anspielweise und ist zudem noch etwas tiefer im Ton, was mir momentan gut gefällt. Dann hab ich ein 10″ A Custom Splash, die klanglich zwischen den As und Ks liegen. Ein sehr schnell reagierendes Becken, das sich gut durchsetzt und dessen voller Sound sofort da ist.
Was Crashes betrifft, so spielte ich sehr lange Zeit Modelle der Z Serie, Z Medium und Z Rock Crashes. Die Sounds waren wirklich gut, und die Dinger waren auch verdammt laut. Aber das Problem war, dass sie bei mir recht schnell Risse bekamen und zerbrochen sind. Daher habe ich jetzt ein paar A Customs im Einsatz, die ich sehr gerne mag. Mein großes Problem war immer schon meine Haudegen-Technik, mit der ich einfach zu viele Cymbals zertrümmert habe. Manchmal habe ich wöchentlich Schrott produziert und das war auf Dauer nicht tragbar. Also wechselte ich zu den A Heavy Modellen, die auch auf einigen Alben zu hören sind. Letztlich aber haben diese ständig lauten Becken unseren Sänger genervt. Daher wechselte ich zu den A Custom Projection Crashes. Ich meine, die sind immer noch laut, aber etwas tiefer vom Ton und haben daher nicht diese schneidende Aggressivität. Ich finde sie absolut phänomenal und sie setzen sich vergleichsweise immer noch sehr gut durch. Ich meine, eine Rockband mit zwei Distortion-Gitarren und einem Bassisten, der seinen Amp grundsätzlich am Anschlag fährt, braucht lautes Beckenmaterial, das sich gegen die Sound-Wand durchsetzt. Wir sind laut auf der Bühne, aber durch die In-Ears kann man den Lärm gut kompensieren. Wir sind ja auch nicht mehr die jüngsten. (lacht)

Dein Kit ist von einigen strategisch positionierten Plexiglaschirmen umgeben. Das sieht zwar nicht besonders dekorativ aus, hat aber wohl seinen Sinn?
Es sind sogenannte Cymbal Shields. Die Abschirmung verhindert, dass vor allem die Cymbals nicht so sehr ins Mikrofon des Sängers reinknallen. Unser Sänger Myles Kennedy kam auf die Idee mit dieser Abschirmung, als er noch in der Band von Slash, dem ehemaligen Gitarristen von Guns N’ Roses spielte. Die Abschirmung verhindert, dass zu viel Beckenalarm im Vocal-Mic landet, zumal er nicht sehr laut singt und das Mikro recht heiß eingestellt ist. Inzwischen versuchen wir auch insgesamt unsere Bühnenlautstärke zu reduzieren – zumindest ist der Wille da, aber eine Rockband ist nun mal eine Rockband.

Lass uns mal über deine Drum-Grooves bei Alter Bridge reden. Fordert die Band einen bestimmten Drumsound oder Drumstyle von dir?
Der Sound von Alter Bridge ist das Zusammenspiel von Mark Tremonti, Brian Marshall, Myles Kennedy und mir. Da ist niemand austauschbar. Wir gemeinsam formen den Sound unserer Band. So sind auch die Drum-Grooves ein Ergebnis des Zusammenspiels von vier Individualisten. Was Alter Bridge ausmacht, ist die Art, wie wir vier zusammen spielen und gemeinsam unseren Sound kreieren. Mark Tremonti und Myles Kennedy sind die beiden Haupt-Songwriter. Alle Songs finden ihren Ursprung bei den beiden, und sie vertrauen auf meine Kreativität und die von Bassist Brian Marshall, dass wir mit coolen Parts aus der Höhle kommen, mit denen die Kompositionen griffig und rockig werden. Aber das gesamte Feel der Band entsteht immer durch das gemeinsame Zusammenspiel von uns Vieren.

(Bild: Tom Schäfer)

“Wenn wir vier zusammen spielen, dann entsteht die Magie, die Alter Bridge ausmacht.”

Wie arbeitet Alter Bridge an Songs? Wie darf ich mir das vorstellen? Schickt ihr euch Soundfiles zu oder läuft das eher old-school-mäßig im Proberaum ab?
Wir komponieren heute wann und wo es uns gerade gefällt. Überall auf der Welt. Die Technik macht es möglich. Früher hockten wir einen Monat lang in einem Proberaum und erarbeiteten Ideen gemeinsam. Da haben wir schon mal wochenlang an nur einem Song gearbeitet. Heute ist das alles sehr viel einfacher, und jeder kann seine Ideen in der Dropbox ablegen. Seit wir mit Producer Michael „Elvis“ Baskette arbeiten – er hat unsere letzten fünf Alben produziert – haben wir unsere Song-Ideen immer gut vorbereitet und teils sogar feinpoliert. Das liegt auch an seiner Vorgehensweise im Studio, denn er mag es, wenn die Band mit fertigem Song-Material antritt. Dennoch werden die Songs dann noch oft zerlegt und neue Ideen kommen spontan zum Einsatz. Das ist dann sehr kreative Studioarbeit, die er und wir auch mögen. Mark und Myles haben einen riesigen Ideenkatalog auf Garage Band, Logic und Pro Tools, so dass wir auch manchmal durch den Kataloge blättern und Ideen-Teile oder Schnipsel miteinander kombinieren. Auch auf diese Weise können Songs entstehen. Und Elvis ist der Kreative an unserer Seite, der eine Art Gesamtvision entwickelt. Das Entstehen der Musik von Alter Bridge im Studio ist ein organischer Prozess. Das war früher so, und das ist auch heute so. Wenn wir vier in einem Raum sind, dann entsteht diese Magie, die Alter Bridge ausmacht.

Besonders die catchy Gitarren-Riffs sind eine Art Trademark eurer Band.
Das ist richtig, denn Mark und Myles sind sehr gute und weltweit geachtete Gitarristen. Beide singen auch und es ist ihnen wichtig, dass der Gesang und somit die Vocal Melody Lines den Kern eines Songs bilden. Die ganzen Hot Licks spielen sich dann drum herum ab. Wann immer wir ein Song für ein neues Album schreiben, ist es uns wichtig, dass wir ihn nicht nur fürs Album schreiben, sondern auch für die Live-Shows. Wir wollen unsere Songs auf die Bühne bringen, und dort müssen sie bestehen. Gegenüber den Studioversionen werden einige Parts natürlich noch variiert, verlängert, oder es kommt ein Gitarrensolo hinzu.

“Wenn ich zu viele Double-Kicks auspacken würde, wäre die Gefahr groß, dass wir alle durchdrehen!”

Welcher ist für dich der anspruchsvollste Drum-Groove im Live-Programm eurer Band?
Ich versuche meine Fähigkeiten nicht zu überschätzen. Es gibt Songs, die brauchen busy drumming, was nicht besonders schwierig ist, aber es gibt Songs in hohen Tempi mit rasanten Drum-Fills. Wenn du da verkackst, drehen sich immer alle um. Wenn ich die Fills richtig zu Ende bringe sagt niemand was! (lacht) „Cry Of Achilles“ ist eigentlich ein Song, der nicht besonders kompliziert zu spielen ist. Doch die Herausforderung besteht im konsequenten Groove und die markanten Eckpunkte exakt umzusetzen, weil einige Unisono-Parts einen hohen Wiedererkennungswert haben.
Ansonsten sind es immer die neuen Songs, die deswegen herausfordernd sind, weil sie eben neu sind. Bei den älteren Nummern greift oft die berühmte Muscle Memory. Aber auch dies lässt sich nicht dogmatisieren, denn wenn ich manchmal die Studioversionen mit älteren und neueren Live-Versionen vergleiche, dann sehr ich recht deutlich, wie ich die Songs immer wieder anders interpretiere. Es schleichen sich leichte Variationen ein, die durchaus musikalisch gelungen sind.
Und es gibt natürlich auch Überraschungen, die immer herausfordernd sind. Heute Abend werden wir nämlich den Song „Forever Falling“ als Opener spielen. Den haben wir seit den Studioaufnahmen kein einziges Mal mehr gespielt, nur eben kurz im Soundcheck. Für alle von uns bedeutet das ein Höchstmaß an Konzentration und und auch spontanes Erinnerungsvermögen, denn dieser Song hat zudem auch noch ein recht tricky gestaltetes Arrangement mit einem richtig busy Tom-Pattern am Schlagzeug. Ich darf mich da nicht mit dem Sticking vertun, sonst drehen sich wieder alle zu mir um. (grinst) Wird schon gut gehen!

Was ist mit „Wouldn’t You Rather?“ Da gibt es auch eine recht komplizierte Struktur und einiges an vertrackten Drumparts, oder?
Definitiv! Und es ist der Show Opener. Wir brauchen da den Click, der uns die Versuchung nimmt, das Tempo anzukurbeln. Auch ich musste bei diesem Song lernen, in the pocket zu bleiben und mich nicht von Marks Gitarre anfeuern zu lassen … er liebt das Rennen! Er ist ein total energetischer Guitar Player. Und wenn ich dann noch zu viele Double-Kicks auspacken würde, dann wäre die Gefahr groß, dass wir alle durchdrehen. Daher muss ich gerade bei diesem Song die Time nageln.

Normalerweise spielt ihr live nicht mit Click?
Das ist je nach Song immer anders. Clicktracks live einzusetzen versuchten wir eine Zeit lang grundsätzlich zu vermeiden. Aber wir sind immer zu schnell gewesen, denn auf der Bühne brennt das Adrenalin. Die Band mag das treibende Tempo, und ich muss einerseits die Zügel in der Hand halten, darf aber andererseits nicht der Bremser sein, sonst geht der Groove verloren. Also haben wir uns darauf geeinigt, etwa 60 bis 70 Prozent der Songs mit Click zu spielen. Eben auch den gerade erwähnten Song „Wouldn’t You Rather“. Manchmal haben wir den Click auch nur ein paar Takte im Intro eines Songs, um nicht von vorne herein zu schnell loszulegen. In der Regel sind es die schnellen Songs, die man live gerne noch schneller spielen möchte und von vorne herein zu schnell beginnt. Auch setzen wir Clicks speziell in den Songs ein, wenn es komplizierte Taktartwechsel gibt mit beabsichtigten Temposprüngen. So was kann man live ohne Click nie wirklich sicher hinbekommen. Und bevor der ganze Song auseinander bricht, holen wir uns lieber den Click aufs Ohr. Solche Clicktracks laufen dann mit Hilfe einer Tempo-Map über Garage Band oder Logic. Wir wollen ja nicht so klingen wie eine alte eiernde Musikkassette! (lacht)

Was war deine beste und wichtigste Entscheidung in deiner Musikerkarriere?
Ich war früher nie besonders scharf auf die Schule, sondern hatte meine Gedanken immer bei der Musik. Alles was ich wollte war eine Band und Schlagzeug spielen. Meine Eltern waren immer meine größten Unterstützer. Und einmal hatte ich eine Band, von der ich überzeugt war, dass sie es schaffen könnte. Ich habe meinen Eltern also den größten Wunsch meines Lebens gebeichtet – nämlich die Schule zu schmeißen und Drummer zu werden. Meine Eltern brachten erstaunlicherweise großes Verständnis auf, sie konnten sich in mich hineinversetzen. Heute ist meine Mutter sogar in all den Foren unterwegs und chattet mit den Fans! (lacht) Man trifft in seinem Leben viele Entscheidungen, die unterschiedlichste Auswirkungen haben. Doch ich denke, die Entscheidung zu treffen, alles andere aufzugeben, um Musik als meine Berufung auszuüben, war wahrscheinlich die wichtigste. Denn deshalb bin ich jetzt hier!

(Bild: Tom Schäfer)

EQUIPMENT
Alter Bridge Walk The Sky Tour

Drums: DW Collector’s Jazz Series
22″ × 18″ Kick Drum
10″ × 8″ Rack Tom
12″ × 9″ Rack Tom
16″ × 16″ Floor Tom
18″ × 16″ Floor Tom

Snaredrum: DW
14″ × 6.5″ Vintage Steel (Brass Finish) mit 24-Spiralen Puresound Snareteppich

Cymbals: Zildjian
14″ A Custom Mastersound Hi-Hat (Top)/14″ A Quick Beat Hi-Hat (Bottom)
17″ A Custom Projection Crash
18″ A Custom Projection Crash (2×)
19″ A Custom Projection Crash
22″ A Custom Ping Ride
20″ Oriental China Trash
10″ A Custom Splash
6″ Zilbell

(Bild: Tom Schäfer)

Hardware und Rack: Gibraltar

Pedale: DW
9002 Doppel-Bassdrum-Pedal
5500T Hi-Hat-Maschine

Felle: Evans
Bassdrum: EQ 4
Toms: G2clear/G1 clear
Snaredrum: Heavyweight/Hazy 300

Sticks: Vic Firth
American Classic 5B Hickory Wood Tip

Electronics: Roland
SPD-SX Sample Pad
PD-8 Dual Trigger Pads (2×)

Monitor:
JH 16s In-Ear Hörer
Shure PSM1000 Sender
Porter & Davies BC2 Drum Throne powered by BC2RM Amplifier

Extras:
Smokin Ace Acrylic Cymbal Shields (4×)

// [12499]

 

Produkt: Sticks 07-08/2019
Sticks 07-08/2019
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