Produkt: Sticks 11-12/2019
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AnnenMayKantereit Drummer

Severin Kantereit im Interview

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Drummer Severin Kantereit kam spät an sein Instrument, spielt dafür umso mehr mit Herz, Leidenschaft und großem Ehrgeiz. Und zwar eine Musik, die man von einem Anfang Zwanzigjährigen kaum erwarten würde: Blues und Singer/Songwriter-Pop sind die stilistischen Eckpfeiler dieses Band-Sounds, welcher in Kombination mit der herausragenden Stimme ihres Sängers Henning May der Grund für ihre ungemeine Popularität ist. Sie spielen Musik so, wie sie sie fühlen: aus dem Bauch heraus, ungemein organisch, mit großer Unbefangenheit.

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Wie und wann bist du das erste Mal mit einem Instrument in Berührung gekommen?
Severin Kantereit: Das war so der klassische Weg: Mein Vater hat mehrere Instrumente gespielt, unter anderem eben auch Schlagzeug, so entstand eine ers – te Verbindung. Ich habe aber zunächst begonnen, Gitarre zu spielen. Mit 14 hatte ich mit ein paar Kumpels aus der Schule eine erste Band, mit der wir Punk- und Grunge-Songs gecovert haben. Wir hatten einfach Bock auf Mucke, konnten aber zunächst keine machen, weil keiner ein Instrument beherrschte, und so haben wir uns dann zu Weihnachten jeder – ich die Gitarre, die anderen beiden jeweils Bass und Schlagzeug – Instrumente gewünscht. Und im Anschluss daran haben wir einfach angefangen, loszuknüppeln. Das war natürlich so der Klassiker. Wir haben uns das alles autodidaktisch beigebracht und nach und nach einige, kleine Konzerte organisiert und gespielt. Dadurch sind wir zur Schul-Band geworden. Das war die erste Berührung mit einer Band und aktivem Musizieren. Ich hatte zwar auch Unterricht und habe zuhause herumgeschrammelt, aber tatsächlich habe ich das Meiste beim Zusammenspiel mit der Band gelernt.

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Wie kamst du dann an die Drums?
Severin Kantereit: Irgendwann habe ich gemerkt, dass mir das Schlagzeugspiel richtig Bock macht. Immer nach den Bandproben habe ich mich ans Schlagzeug gesetzt und gespielt. Das waren ganz banale Grooves, doch ich habe gemerkt, dass das funktionierte, was ich mir da autodidaktisch ausgedacht hatte. Es gab dann auch Stücke, wo ich als zusätzlicher Drummer dann gemeinsam mit dem eigentlichen Drummer unserer Band gespielt habe. Hauptsächlich bin ich bei dieser Band, welche sich dann zum Ende unserer Schulzeit aufgelöst hat, noch bei der Gitarre geblieben. Während die anderen auf Reisen gegangen sind, bin ich zu Hause geblieben und habe Chrissi und Henning, mit denen ich nun Musik mache, getroffen.

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Eine glückliche Fügung. Wie ging’s dann weiter?
Severin Kantereit: Wir kannten uns bereits von der Schule, und irgendwann hatte Henning, mit dem ich auch schon mal ein bisschen gejammt hatte, dem Chrissi vorgeschlagen, mich als Schlagzeuger anzufragen. Chrissi hatte sich ein Cajon gekauft und meinte, ich solle es mal damit probieren. Für mich war das natürlich neu, aber ich habe relativ schnell gemerkt, dass es funktioniert. Das war quasi dann die erste ernsthafte Berührung mit einem Rhythmus- bzw. Schlaginstrument. Daraus hat es sich entwickelt.

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Über das Cajon hast du also Rhythmusinstrumente entdeckt …
Severin Kantereit: … ja, ich musste dann erst mal den Blickwinkel drehen, da ich ja Gitarre gespielt hatte, mir aber klar wurde, dass mir dieses andere Instrument viel mehr Spaß macht. Wir haben dann angefangen, Straßenmusik zu machen, wofür das Cajon ja perfekt geeignet ist. Ich habe getrommelt, Chrissi hat Akustik-Gitarre gespielt, Henning hat gesungen. Wir hatten keinen Proberaum, daher sind wir auf die Straße gegangen, um Musik zu machen. Wir hatten zunächst auch gar keine Absicht, auf Hut zu spielen oder damit Geld zu machen. Wir haben irgendwann gemerkt, dass es funktioniert und uns gedacht, stellen wir uns doch mal an die Ehrenstraße, wo wirklich viele Menschen vorbeikommen. Und dann machte man da eben ein bisschen Geld, und es war gutes Training, vor allem, weil man laut und schnell sein muss, damit einen die Leute wahrnehmen.

Das vollständige Interview findest du in der aktuellen STICKS -hier zum Download!

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Hab euch grad für mich entdeckt! Bin begeistert!!! Weiter so!!! Lasst euch dieses Freitagabendgefühl nie, nie nehmen!!!

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