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Taylor Hawkins über seine Idole Dave Grohl, Roger Taylor & Phil Collins

Dave Grohl ist ein Tier von einem Schlagzeuger, der nach dem Ende von Nirvana zum Sänger und Gitarristen umschulte, aber noch lange auf den Alben von allerlei berühmten Kollegen trommelte – und auch bei den Foos den Takt angibt.

Drummer Taylor Hawkins(Bild: Alex Solca)

 

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Lange Zeit hat Taylor Hawkins stets das gemacht, was Grohl ihm vorgab. Eine teils frustrierende und teils auch anstrengende Situation des reinen Recyclings. Damit war 2005 Schluss: Auf „In Your Honor“ vollzieht der blonde Sunnyboy Taylor Hawkins seine große musikalische Emanzipation mit einer regelrechten Flut an Songs, die genauso viele Fragen aufwirft wie seine späte Befreiung aus dem übermächtigen Schatten Dave Grohls.

STICKS stellte Taylor 2005 zur Rede.

„In Your Honor“ bietet 20 Songs in 84 Minuten. Was ist das für ein Gefühl, ein derart opulentes Album abzuliefern?

Taylor Hawkins: Mann, das ist wirklich eine Menge Zeug. Ich meine, ich hatte bei den Aufnahmen eine tolle Zeit – vielleicht sogar die beste meines Lebens – und das Gefühl, etwas Besonderes geschaffen zu haben.

Dave behauptet, du wärest der wahre Star des Albums, weil du es mit deinem dynamischen Drumming maßgeblich prägst …

Taylor Hawkins:… hat er das wirklich gesagt? Wow! Das ist echt nett und ein Wahnsinnskompliment, aber letztendlich sind es doch die Songs, die das Album zusammenhalten. Wären die Scheiße, könnte ich noch so gut trommeln, es würde trotzdem nichts bringen. Aber was das Drumming betrifft, so haben wir diesmal eine Menge Zeit darauf verwendet, um sicherzustellen, dass die Drums auch ja richtig klingen. Wir haben so lange rumgetüftelt und probiert, bis alles gepasst hat. Das war stellenweise ganz schön nervig.

Das Drumming scheint bei den Foo Fighters ein elementarer Teil des Songwritings zu sein.

Taylor Hawkins: Das liegt einfach daran, dass Dave ein Drummer ist, und er immer noch einen großen Einfluss auf die einzelnen Parts hat. Wenn er einen Song schreibt, hat er das Schlagzeug gleich immer mit im Ohr, und deswegen hat er auch genaue Vorstellungen wie das zu klingen hat. Aber ich habe natürlich immer noch ein Mitspracherecht – und die Möglichkeit, das Ganze so umzusetzen wie ich will. Ich würde also sagen, dass wir letztlich immer zusammen schreiben.

Wie funktioniert das Songwriting überhaupt? Bringt Dave das Gerüst ein und ihr arbeitet es zusammen aus?

Taylor Hawkins: Ja, Dave hat eine Vision was einen Song betrifft und gibt mir dann eine ungefähre Richtung vor. Manchmal nimmt er ein Demo auf – ohne viele Fills oder so etwas, einfach straight drauflos. Dadurch gibt er mir eine Vorstellung vom Groove. Ich füge dann hier und da noch ein Fill ein. Solche Sachen.

Wenn ich meinen Drum-Track aufnehme, sitzt er mit unserem Produzenten Nick im Kontrollraum und dirigiert mich so, wie er es für richtig hält. Das macht Spaß – zumal er immer wieder Sachen verlangt, die er viel besser beherrscht als ich. Und das spornt mich an.

Wie unterscheidet ihr euch als Drummer?

Taylor Hawkins: Dave ist einfach viel härter und aggressiver, während ich viel ausgewogner und laid back bin. Dave stammt mehr aus der John Bonham-Schule, während ich eher von Stewart Copeland beeinflusst bin.

Ich dachte, von Queen-Drummer Roger Taylor?

Taylor Hawkins: Ja, aber nicht nur. Klar, stehe ich auf Roger. Aber das hat eher mit dem Haar zu tun. Ich habe ungefähr dieselbe Frisur wie er Mitte der 70er. Allein deshalb werden wir oft miteinander verglichen.

Während Copeland eher Jazz-Drummer ist?

Taylor Hawkins: Ich schätze, da hast du Recht. Obwohl ich mir sicher bin, dass Bonham bestimmt auch Jazz spielen konnte. Dabei meine ich jetzt weniger die Musik, als vielmehr die Technik und den Ansatz. Dave hat einfach mehr dieses Bonham-Feeling. Er ist sehr heavy.

Bonham klang immer sehr heavy, angeblich aber ohne richtig heavy zu spielen …

Taylor Hawkins:… stimmt! Ich glaube nicht, dass er so hart gespielt hat, wie jeder vermutet hat. Aber er hat immer sichergestellt, dass die Drums gut klingen. Und damals, als Led Zeppelin Platten machten, hast du dich ja noch quasi selbst gemixt und musstest noch mehr aufs Detail achten. Etwa darauf, dass du deine Hi-Hat nicht zu hart spielst, weil sich das hinterher nicht mehr regulieren ließ. Aber was Dave und mich betrifft: Ich bin einfach viel lockerer.

War es Stewart Copeland, der dich zum Drummer gemacht hat?

Taylor Hawkins: Das könnte man so sagen. Er, Roger Taylor und Phil Collins zu seinen Genesis-Tagen. Eben, als er noch ein richtiger Schlagzeuger war und nicht so einen Blödsinn wie „Sussudio” gemacht hat. Die frühen Genesis waren genial. Und deswegen sind das meine drei größten Einflüsse, was das Drumming betrifft. Obwohl es natürlich noch viele andere gibt.

Was findest du faszinierend an Roger Taylor?

Taylor Hawkins: Er ist das, was man einen Songwriter-Drummer nennt. Und im Grunde hat er fast wie Ringo gespielt. Wenn auch härter und mit mehr Fills.

Außerdem hat er sehr viel mit elektronischem Kram experimentiert … … ja, aber das war später. Und um ehrlich zu sein, höre ich auch mehr die 70er Jahre-Sachen von Queen. Weißt du, sie waren die erste Band, die ich je live gesehen habe. Das war auf der „Hot Space“- Tour 1982. Es war das letzte Mal, dass sie überhaupt nach Amerika kamen.

Und von daher war Roger Taylor mein erster Drummer-Gott. Wenn auch weniger wegen seines Instruments, als einfach wegen diesem Rockstar-Ding. Er war unglaublich cool und thronte über allen. Und dann war da Stewart Copeland, auf den mich mein älterer Bruder gebracht hat. Er meinte immer: „Willst du ein ernsthafter Drummer sein? Dann hör dir The Police an und lerne wie dieser Typ zu spielen.“ Was ich natürlich immer noch nicht kann …(lacht)

… wahrscheinlich kann das niemand.

Taylor Hawkins: Aber gerade wegen seiner Wahnsinns-Technik hatte er einen riesigen Einfluss auf mich – genau wie Phil Collins und die frühen Genesis, denn ich fand immer, dass sie einen großartigen Sound haben. Und darum bemühe auch ich mich immer – nämlich den bestmöglichen Sound zu erzielen. Und Phil ist technisch ganz weit vorne. Du musst dir nur die Brand X-Platten und diesen ganzen Kram anhören.

Wann hast du denn dein erstes Kit bekommen?

Taylor Hawkins: Als ich zehn Jahre alt war – und meine Eltern so lange genervt und terrorisiert hatte, bis sie mir endlich eines kauften. Hast du es noch? Leider nicht. Und ich weiß auch gar nicht mehr, was es für eins war. Ich glaube, es war eher so ein zusammengewürfeltes Kit. Egal, auf jeden Fall hatte es eine Gretsch-Snaredrum – und zumindest die habe ich noch. Keine Ahnung, ob sie nun sonderlich gut ist, jedenfalls hat sie einen Maple-Kessel.

Und dann hatte ich noch eine Bassdrum, ein Tom sowie ein Floor-Tom, und meine Cymbals waren aus dem Kaufhaus-Katalog. Also richtig billige, miese Cymbals, die einfach furchtbar klangen. Trotzdem fand ich mein erstes Kit wahnsinnig aufregend und habe darauf wirklich jeden Tag gespielt. Schließlich war es das Erste, das ich ein bisschen anders und ein bisschen besser beherrschte, als jeder andere um mich herum.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass Musik in meiner Umgebung auch keine sonderlich große Rolle spielte. Die meisten Kids waren mehr an Football und Surfen interessiert. Hey, ich komme aus Kalifornien, Mann! Ich bin zwar in Texas geboren, aber in Süd-Kalifornien aufgewachsen. Da war Sport einfach die große Sache – und nichts anderes. Sobald ich allerdings feststellte, dass ich ein gewisses Talent fürs Schlagzeug besaß, habe ich mich voll und ganz darauf konzentriert. Ich habe es geliebt – genau wie die Musik an sich.

Du hast auf der „Jagged Little Pill“-Tour von Alanis Morissette getrommelt. Mit wem hast du sonst noch gespielt?

Taylor Hawkins: Nur in irgendwelchen kleinen Bands, von denen noch niemand etwas gehört hat. Und das aus gutem Grund – sie waren nicht besonders gut. (lacht) Das war im Großraum Los Angeles, und immer in winzigen Clubs. Also nichts, auf das man sonderlich stolz sein müsste. Aber es war eine gute Schule – ich hab von der Pieke auf gelernt.

Wie hast du den Job bei Alanis bekommen?

Taylor Hawkins: Nun, bevor ich bei Alanis eingestiegen bin, habe ich in einem großen Musikgeschäft gearbeitet. Und irgendwann meinte ein Kumpel, der auch dort gejobbt hat: „Hey, da ist diese Lady. Sie hat einen Vertrag bei MCA und sucht einen Drummer.“ Sie hieß Sass Jordan.

Erinnerst du dich noch an sie? Nein? Siehst du: Keiner kennt sie. Dabei hat sie ein paar ziemlich gute Platten gemacht. Und als ich hörte, dass sie einen Drummer suchte, der mit ihr auf Europa-Tour gehen sollte, fand ich das natürlich viel spannender, als jeden Tag in dem Musikgeschäft zu stehen.

Also spielte ich vor und bekam den Job. Dabei war das gar nicht meine Art von Musik. Genau wie kurz darauf bei Alanis. Da habe ich einfach vorgespielt und sofort den Job bekommen. Das war vor ihrem Durchbruch – und ich konnte rein gar nichts mit den Songs anfangen. Bis ich versuchte, ihre Musik zu meinem Stil zu machen, und sie dadurch auch mehr zu genießen. Das habe ich getan. Ich dachte die ganze Zeit: „Wahrscheinlich bekomme ich nie wieder die Chance, das zu tun.“ Nicht, weil ich nicht wollte, sondern weil das wirklich etwas ganz Besonderes war.

Bei Sass bekam ich ein paar Hundert Dollar die Woche, und das nur für ein paar Monate. Das war zwar nicht viel, aber ich habe es ohnehin eher als bezahlten Urlaub erachtet. Ich bin viel gereist, habe viel gespielt und viel Spaß gehabt. Ich meine, was will man mehr? Das ist doch perfekt! Und auf dieser Tour habe ich dann irgendwann den Manager von Alanis getroffen.

Das war kurz bevor ihr Album in Amerika veröffentlicht wurde. Und mit ihr hast du die erste Welttournee absolviert, die ja mega-erfolgreich war?

Taylor Hawkins: Ja, aber ich habe leider nicht auf ihrem ersten Album gespielt, weil das schon fertig war, ehe ich sie überhaupt kennen gelernt habe. Dann hat sie eine Band zusammengestellt, um auf Tour zu gehen und live zu spielen. Und da bin ich dann eingestiegen und die nächsten anderthalb Jahre rund um den Globus getingelt. Das war großartig, und zu dieser Zeit war sie ja auch mit das größte Ding auf Erden. Und das einfach so – aus dem Nichts! Als ich eingestiegen bin, wusste niemand, wer sie war.

Was war das für ein Gefühl, über Nacht von winzigen Clubs in riesige Stadien zu wechseln?

Taylor Hawkins: Der pure Wahnsinn! Ich meine, ich war natürlich nur einer von vielen Musikern in ihrer Band und hatte keinerlei Mitsprache oder gar Einfluss. Ich war nur ein Handlanger – aber wie bei jeder Station meiner musikalischen Karriere hatte ich auch da das Gefühl: „Wow, ich kann nicht glauben, dass das wirklich passiert.“ Und durch Alanis habe ich dann die Foo Fighters getroffen. Das war irgendwo auf Tour in Europa, ich glaube in Frankreich.

Wir haben uns sofort prima verstanden – und uns kollektiv betrunken. (lacht) Wenig später habe ich sie dann noch mal in LA getroffen, und da hieß es plötzlich, ihr Drummer sei ausgestiegen und sie würden händeringend einen neuen suchen. Zum Glück habe ich es rechtzeitig geschafft, mit Dave in Kontakt zu treten – oder besser: er mit mir.

Hattest du keine Bedenken, dich der Band eines anderen Drummers anzuschließen?

Taylor Hawkins: Es war mir egal. Ich habe das erste Foo Fighters-Album so geliebt, dass mir alles egal war. Und deswegen habe ich auch nicht groß darüber nachgedacht. Ehrlich nicht.

Das erste Jahr mit der „The Colour & The Shape“-Tour war ja auch sehr gut, wenngleich sehr anstrengend. Ich musste mich da richtig reinhängen und habe erst nach meinem Einstieg erkannt, worauf ich mich eingelassen hatte. Nach dem Motto: „Verdammt, jetzt spiele ich Schlagzeug für eine richtige Rock-Legende und einen der besten Drummer, die es gibt. Da sollte ich wirklich alles geben, was in mir steckt.“

Und als ich dann mein erstes Album mit ihnen aufgenommen habe, also „Nothing Left To Lose“, hatte ich keine Ahnung, wie ich das angehen sollte. Ich erinnere mich noch, wie wir im Studio an den Songs arbeiteten und ich es irgendwann nicht mehr aushielt. Ich ging zu Dave und fragte ihn: „Was willst du, das ich tun soll?“ Denn bis dahin hatte ich immer nur versucht, wie er zu spielen, und das funktionierte halt bei den neuen Songs nicht mehr.

Da war ich selbst gefragt – und hatte keine Ahnung, wie ich darauf reagieren sollte. Erst nach Abschluss der Aufnahmen und im Verlauf der anschließenden Tour habe ich dann soviel Selbstbewusstsein entwickelt, dass ich in dieser Band ganz ich selbst sein konnte. Das war wirklich nicht einfach.

Und: Bist du durch die Foos zum besseren Schlagzeuger geworden?

Taylor Hawkins: Auf jeden Fall! Schon allein dadurch, dass ich mir erst einmal ein paar konditionelle und technische Sachen aneignen musste, um mit ihnen mitzuhalten. Auch, wenn Dave gerne sagt, dass es eher so ist, dass sich die Foo Fighters mir angepasst haben. Eben, weil ich ganz anders spiele als er.

Also hat die Band erst einmal ein paar Platten gebraucht, um sich selbst zu finden?

Taylor Hawkins: Ganz genau.

Wie bist du mit dem rasanten Aufstieg der Foo Fighters klargekommen? Du hattest doch etliche „Bonham-Momente“, oder?

Aber sicher. Gerade was das zweite Album betrifft. Das war schon eine ziemlich verrückte Sache. Eben eine einzige große Party.

Um „In Your Honor“ live zu präsentieren bedarf es doch sicher einer gewissen körperlichen Fitness, oder?

Taylor Hawkins: Ja, und zu der Zeit, als wir das Album aufgenommen haben, war ich definitiv in guter Form und bereit, kräftig Popo zu treten. Deswegen ist es auch die erste Platte, der ich so richtig meinen Stempel aufdrücken konnte. Ich habe mich zum ersten Mal als Drummer der Band gefühlt, und nicht einfach nur als der Typ, der halt für Dave trommelt.

Das hat mit der letzten Platte angefangen, und sich auf dieser vollends niedergeschlagen. Da gibt es zahlreiche Momente, die definitiv von mir stammen. Meine Momente, mein Einfluss und mein Ding, das ich durchziehe. Aber halt immer in dem Rahmen und dem Maß, dessen sich jeder Drummer bewusst sein sollte. Denn das Wichtigste ist: Wenn du Rock- oder Pop-Musik spielst, musst du in erster Linie das abliefern, was der Song braucht, was für ihn wichtig ist. Du spielst nicht für dich selbst und für dein Ego. Und das ist es, was ich durch Dave gelernt habe.

Denn wenn du dir die Mühe machst, und dir mal seine Aufnahmen mit Nirvana und den anderen Bands, mit denen er gespielt hat, anhörst, dann gibt er darauf nie an. Er spielt immer sehr ökonomisch – immer im Sinne des Songs. Klar gibt es Momente, wo er richtig vom Leder zieht und regelrecht glänzt. Aber was halt so toll an ihm ist, ist sein Feeling und die Art, wie er einen Song bringt. Also ganz anders als jemand wie etwa Neil Peart.

Versteh mich nicht falsch: Ich habe eine Menge Respekt vor Neil Peart, und er ist definitiv ein wichtiger Einfluss – gerade, als ich noch ein Teenager war. Aber die Foo Fighters sind halt ganz anders. Wir versuchen in erster Linie richtig gute Songs zu schreiben, und das ist das Allerwichtigste.

Insofern sind es eigentlich auch nicht meine Drum-Parts und nicht Daves Gesangsparts, nicht Nates Bassparts und auch nicht Chris Gitarrenparts, sondern das alles gehört einzig und allein dem Song. Der beherrscht alles. Nimm nur „Best Of You“, die erste Single. Da gibt es Momente, an denen ich mal dazu komme, ein bisschen mehr zu machen.

Aber ich tue es nur, weil die Musik genau an dieser Stelle danach verlangt. Sie verlangt nach ein bisschen mehr Energie oder ein bisschen mehr Spannung am Ende. Und so entsteht dann dieser Eindruck einer wilden Verfolgungsjagd oder eines verrückten Finales.

Und was ist mit dem akustischen Zeug, das ja ein echtes Novum für die Band darstellt?

Taylor Hawkins: Das war toll! Ich hatte einen Riesenspaß dabei – wie jeder von uns. Dave hat akustische Gitarre gespielt, Nate Upright-Bass und ich einfach nur ein richtig relaxtes Schlagzeug mit Besen. Oder ich habe mal eine Gong-Drum oder einfach nur eine Cowbell gespielt, eben jede Menge unterschiedlicher Sachen. Bei „Hands On A Miracle“ habe ich ein T-Shirt in die Snaredrum und eins ins Floor-Tom gestopft und die Kick erst gar nicht benutzt. Von daher haben wir für die akustische Platte fast eine Art Soundtrack-Vibe kreiert.

Der einzige Song, der ein richtiger Rocker ist, stammt von mir. Er heißt „Day In The Sun“. Da hörst du mich singen, während Dave Schlagzeug spielt.

Habt ihr eigentlich schon mal beide gleichzeitig Schlagzeug gespielt?

Taylor Hawkins: Das haben wir auf der „Nothing Left To Lose“-Tour gemacht, und auch schon bei einigen Konzerten zu „Colour And The Shape“. Aber ich schätze, es verlangt Dave schon so viel ab, zu singen, Gitarre zu spielen und der Frontman zu sein, dass er sich nicht auch noch mit dem Drumming abgeben will.

Was die Foo Fighters betrifft, will er, dass ich mich ganz aufs Schlagzeug konzentriere, während er sich vorne um den Gesang und die Lead-Gitarre kümmert. Das ist eine klare Aufgabenverteilung. Und extrem gesund für die Band.

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