Wenn aus Schlagzeugern Frontmänner werden

Nicht alle Schlagzeuger geben sich damit zufrieden, im Hintergrund zu sitzen und den Takt anzugeben. Eine Reihe von Drummer drängt es in die Mitte der Bühne – wo das Mikrophon steht und die größte Aufmerksamkeit ruht!

Immer wieder sehen sich Schlagzeuger mit dem Vorurteil konfrontiert, keine richtigen Musiker zu sein. Vor allem ihre lieben Band-Kollegen erachten sich als etwas Musikalisch-Besseres. Dass aus Schlagzeugern jedoch eine Reihe der größten Musiker hervorgegangen sind, zeigt unsere Top 10 Liste der Schlagzeuger, die zu Frontmännern wurden!

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Phil Collins

Auch wenn sein Schritt in die Mitte der Bühne von vielen Genesis-Fans kontrovers diskutiert wurde, müssen wir Phil Collins für diese Entscheidung dankbar sein! Der Brite hat im Laufe seiner langjährigen Karriere als Sänger, Schlagzeuger, Produzent und Songwriter Musikgeschichte geschrieben.

Taylor Hawkins

Seit 1997 ist Taylor Hawkins – den Namen hat er übrigens in Anlehnung an Queen-Drummer Roger Taylor gewählt – fester Bestandteil der Foo Fighters. 2005 gründete er gemeinsam mit Chris Chaney und Jane’s Addiction die Band Taylor Hawkins and the Coattail Riders. Das erste Album mit Hawkins als Leadsänger erschien 2006. Seit kurzem drummt und singt er zudem in der progressiv-hardcore Band „The Birds of Satan“.

Dave Grohl

Der wohl bekannteste Drummer/Frontmann ist Dave Grohl. Nach Kurt Cobains Tod beschloss Grohl, eigene Songs aufzunehmen. Diese wollte er jedoch nicht alleine spielen, sondern in einer Band – die Foo Fighters wurden geboren. 10 Jahre und 7 Alben später bekräftigt ihn der überaus große Erfolg darin, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Sheila E.

Die Schlagzeugerin und Perkussionistin Sheila E. wurde in den 1980er Jahren vor allem durch die Zusammenarbeit mit Prince bekannt. Der Sänger war es auch, der sie dazu anspornte, eine Solo-Karriere zu starten. Ihr Debutalbum „The Glamorous Life“ erreichte in den USA Goldstatus.

Ringo Starr

Noch während seiner Zeit bei den Beatles arbeitete Ringo Starr an seinem ersten Solo-Projekt, „Sentimental Journey“. Den endgültigen Durchbruch als Solo-Künstler schaffte er im April 1971 mit seiner ersten Rock-Pop-Single „It Don’t Come Easy“. Mittlerweile hat Ringo Starr 16 Solo-Alben, 12 Live-Sets und eine Reihe von Compilations aufzuweisen.

Tommy Lee

Tommy Lee machte sich als wagemutiger Drummer von Mötley Crüe einen Namen – bei einigen Shows spielte er sogar Drum-Soli auf dem Kopf. Nach einem Gefängnis-Aufenthalt entschied sich der Halbgrieche jedoch dazu, die Glam-Metal-Band zu verlassen. 2002 erschien sein erstes Solo-Album „Never a Dull Moment“.

Philip Selway

Phil Selway wurde als Schlagzeuger bei der britischen Rock-Band Radiohead bekannt. Zuvor studierte der Brite Englisch und Geschichte und arbeitet unter anderem als Lehrer. 2010 veröffentlichte Selway sein Debutalbum „Familial“, in dem er Gitarre spielt und singt. Derzeit arbeitet das Allround-Talent an seinem zweiten Solo-Album.

Levon Helm

Der großartige Levon Helm ist ein Schlagzeug- und Gesangstalent. Für „The Band“ trat er in beiden Funktionen in Erscheinung. Im Laufe seiner Karriere veröffentlichte er jedoch auch eine Reihe Solo-Alben. Für „Dirt Farmer“ erhielt Helm 2007 einen Grammy für das „Best Traditional Folk Album“.

 

Andy Burrows

Als Ersatz für den Drummer Christian Smith-Pancorvo stieß Andy Burrows 2004 zu der englisch-schwedischen Band Razorlight. 2008 veröffentlichte er sein erstes Solo-Album. 2009 stieg Andy Burrows bei Razorlight aus, um sich auf seine Solo-Karriere zu konzentrieren. 2012 veröffentlichte Burrows das Album „Company“, auf dem er nicht nur singt, sondern gleich alle Instrumente spielt.

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