Benny Greb

Für Benny Greb ging es bereits von Kind an ums Schlagzeug, wenn es um Musik ging. Er war immer schon von den Schlagzeugern – und den Schlagzeugen – fasziniert, wenn irgendwo eine Band spielte, ob das nun bei einer Eröffnungsparty war oder selbst bei irgendwelchen Playback-Geschichten im Fernsehen.

Benny Greb setzt dabei nicht vordergründig auf das mit Tricks und Licks gespickte „High-Speed Drum-Solo-Spektakel“ (obwohl er auch in diesem Bereich eine Menge parat hat!), sondern auf musikalische Qualitäten. Selten hat man bisher so musikalisch ausgereifte, durchdachte und spannend-melodische Drum-Kompositionen zu hören bekommen, die zudem geradezu „hitverdächtige“ Hooklines aufweisen – „hitverdächtig“ dadurch, dass sich seine Drum-Melodien, Themen und Ostinati-Pattern wie eben eine gute Melodie oder ein zwingendes Riff im Gehörgang festsetzen.

Dazu versteht es der charmant augenzwinkernde, humorvolle Wahl-Hamburger aus Augsburg, seinem Pubikum mit Spielwitz und einem gewissen Spaßfaktor hohen Unterhaltungswert zu bieten, sei es bei seinen Drum-Konzerten oder auch mit seinen Lehr-DVDs, die nicht nur ein musikalisches Porträt in sechs Drum-Solo-Kompositionen und viel an Lehr-Material bezüglich seiner „Spezialität“ der ostinaten Drum-Melodien bietet, sondern aufgelockert mittels von Benny selbst konzipierten, humorigen Kurzfilmen ein treffendes Bild seiner Persönlichkeit zeichnet und in Bennys einzigartiger Solo-Performance auf einem reinen Cymbal-Setup gipfelt.