Dave Lombardo

In Metal-Kreisen klingt sein Name wie Donnerhall: Dave Lombardo. Mit den Formationen Slayer und Grip Inc. hat der gebürtige Kubaner unverkennbare Duftmarken hinterlassen.

Drummer Dave Lombardo sitzt in seinem Studio an den Drums mit Kopfhörern
Dave Lombardo an den Drums in seinem Studio 2004 (© Matthias Mineur)

>>> Inhaltsverzeichnis <<<

Wer ist Dave Lombardo?

Video: Dave Lombardo live in Action

Interview: Dave Lombardo über Kuba, den Unterschied zwischen Slayer und PHILM und seine musikalische Zukunft

Lombardos Equipment

Das Dave Lombardo Signature Ride Cymbal

Diskografie

Wer ist Dave Lombardo?

Dave Lombardo gilt als Inbegriff des kraftstrotzenden Metal-Drummers. Sein energetisches Drumming auf dem Slayer-Debüt „Show No Mercy“ Anfang der Achtziger hinterließ vom Tag der Veröffentlichung an eine breite Spur. Fortan wollten zahllose Metal-Schlagzeuger so spielen wie er: hart, dynamisch und mit verblüffendem Tempo.

Bis Anfang der Neunziger blieb Dave Lombardo bei den Thrash-Metallern, veröffentlichte mit ihnen die Studiowerke „Hell Awaits“ (1985), „Reign In Blood“ (1986), „South Of Heaven“ (1988) und „Seasons In The Abyss“ (1990) sowie die beiden Live-Scheiben „Live Undead“ (1987) und „Decade Of Aggression“ (1991).

Nach seinem unerwarteten Ausstieg gab es (ungerechtfertigte) Schelte seiner ehemaligen Kollegen: Angeblich hätte er unter physischen Problemen gelitten und wäre kaum in der Lage gewesen, die Strapazen einer Tournee unbeschadet durchzustehen.

Dave Lombardo an seinen Drums
Dave Lombardo an seinen Drums (© YouTube)

In dieser Phase seines blieb der Angegriffene jedoch ruhig, formierte mit dem ehemaligen Despair-Gitarristen Waldemar Sorychta die Gruppe Grip Inc. und gab mit seinem fabelhaften Drumming auf deren Debütalbum „Power Of Inner Strength“ (1995) die einzig richtige Antwort auf die haltlosen Vorwürfe. Grip Inc. veröffentlichten bis 2004 drei weitere Alben („Nemesis“, „Solidify“ und „Incorporated“) und tourten u. a. mit Motörhead und Kreator.

Zwischenzeitlich kooperierte Dave Lombardo mit Mike Patton (Ex-Faith No More) bei Fantômas sowie mit Buzz Osborne (The Melvins) und spielte für die finnischen Metal-Cellisten Apocalyptica.

2003 sah dann seine Rückkehr zu Slayer, wo er bis Mai 2013 zuverlässig und topfit seinen Dienst ausübte, wie man u.a. auf dem Album „World Painted Blood“ von 2009 erkennen kann. Von eventuellen Schwächephasen ihres Taktgebers wollten seine Kollegen Tom Araya, Jeff Hanneman und Kerry King jedenfalls nichts mehr wissen. Kein Wunder: Bei Slayer schwächelten zu dieser Zeit andere.

Nach seinem Ausstieg bei Slayer 2013 (wo er durch Paul Bostaph ersetzt wurde), konzentrierte sich Lombardo voll und ganz auf seine Band PHILM, die er mit Garry Nestler (Gitarre) und Pancho Tomaselli (Bass) gegründet hatte. Als es Anfang 2016 jedoch zu Streitigkeiten in der Band kam, beendete Lombardo das Projekt PHILM und ging im Februar 2016 mit Suicidal Tendencies auf Tour durch die Vereinigten Staaten und Europa. Auch auf deren 2016 erschienenen Album “World Gone Mad” ist Lombardo an den Drums zu hören und wird auf der Band-Website offiziell als Bandmitglied geführt.

Neben Suicidal Tendencies ist Lombardo aktuell für mehrere Bands als Drummer tätig. So trommelt er u.a. für Dead Cross und als Live-Schlagzeuger für die Misfits-Reunion.

Text: Matthias Mineur (teilweise aus Sticks 08/2010)

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Video: Dave Lombardo live in Action

Unser Video zeigt Dave Lombardo wie er auf einem Tama Silverstar Cocktail Jam Kit abgeht. Nicht nur, dass das Mini-Set eine ungewöhnliche Wahl für eine Metal-Koriphähe wie Lombardo ist – man beachte auch das modifizierte Tama Speed Cobra Double Pedal! Gelungene Performance!

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Interview: Dave Lombardo über Kuba, den Unterschied zwischen Slayer und PHILM und seine musikalische Zukunft

Verliert man im Laufe der Jahre einen wirklich persönlichen Bezug zu der Frühphase seiner Karriere?

Nein, eigentlich nicht. An manche Dinge kann ich mich gut erinnern, so als ob sie gestern gewesen wären. Aber es existieren Songs aus diesen Jahren, die einem nicht mehr so präsent waren. Wie gesagt: An „Temptation“ konnte ich mich nur rudimentär erinnern, an das Lebensgefühl der damaligen Zeit dagegen noch sehr gut. Kleine Details seines Lebens vergisst man nun einmal im Laufe der Jahre, und dazu gehören halt auch bestimmte Songstrukturen oder Arrangements.

Hast du bei dieser Gelegenheit signifikante Änderungen in deinem Spiel feststellen können?

Kaum. Ich musste mir zwar die Struktur bestimmter Songs genau anschauen, aber die generelle Art des Drummings hat sich für mich innerhalb Slayers nicht verändert. Klar: Manche Breaks und Rolls würde ich heute anders spielen als damals, aber so etwas ist ja immer auch abhängig von Tagesform oder den gerade herrschenden Vorlieben.

Was genau würdest du heute anders machen? Inwieweit hast du dich weiterentwickelt?

Mein Drumming ist heutzutage viel strukturierter und an den Songs orientiert. Früher war ich da unbedarfter und spielte meine Sachen, ohne wirklich im Detail auf den Fluss des Songs einzugehen. Das heißt nicht, dass ich an der grundsätzlichen Idee eines Songs vorbei getrommelt habe. Aber ich lege heute sehr viel mehr Wert darauf, den Song als Ganzes zu betrachten und mein Drumming danach auszurichten. Ich verstehe heutzutage einfach viel mehr von Musik, ich kann Songs in einzelne Sektionen unterteilen, ohne den Blick für das Gesamtkunstwerk zu verlieren. So etwas konnte ich vor fast 30 Jahren in dieser Ausprägung noch nicht. Ich war auch damals sicher schon ein durchaus guter Drummer, allerdings eben nicht so gut, wie ich gerne gewesen wäre. Ich war früher mit mir nie ganz zufrieden, meine Leistungen waren okay und gaben auch keinen Anlass zu öffentlicher Kritik, aber heute bin ich ein deutlich besserer Musiker.

Eine Frage größerer Erfahrung oder eher das Ergebnis gezielter Weiterbildung?

Beides, würde ich sagen. Ich wollte ständig dazulernen und hörte mir deswegen die unterschiedlichsten Musikstile an. Und natürlich bin ich durch die Vielzahl an Musikern, mit denen ich gespielt habe, auch künstlerisch gewachsen. Ich kann schon gar nicht mehr aufzählen, mit wem ich zwischen „Seasons“ und heute alles gespielt habe.

Was waren dabei deine goldenen Jahre? In welcher Phase deiner Karriere hast du den größten Sprung nach vorne gemacht?

Zweifelsohne in den Neunzigern. In diesen Jahren habe ich mit Testament das Album „The Gathering“ herausgebracht, ich veröffentlichte „Vivaldi: The Meeting“ (unter dem Namen Lorenzo Arruga, Dave Lombardo & Friends; Anm. d. Verf.), dazu das Album „Amenaza Al Mundo“ mit Fantômas und die Scheiben von Grip Inc., meinem Projekt mit Gus Chambers und Waldemar Sorychta sowie mein Buch über Schlagzeug-Methodik.

Drummer Dave Lombardo im Studio
Drummer Dave Lombardo im Studio (© Matthias Mineur)

Du kommst eigentlich sowieso eher von der klassischen Rockmusik, nicht vom Heavy Metal, oder?

Zum Metal kam ich erst durch Judas Priest und Iron Maiden, außerdem mochte ich Punk. Ich stand immer schon auf komplexe Bands und Projekte, bewunderte zum Beispiel Trent Reznor von Nine Inch Nails und seine unglaublich faszinierenden Rhythmen, die er mit tollen Melodien verbindet. Natürlich gibt es auch großartige Solo-Drummer, wie etwa Virgil Donati, aber ich stehe mehr auf die Interaktion von Schlagzeugern mit anderen Musikern, mit Gitarristen und Bassisten. Ich denke, nur dann kann ein Drummer seine ganze Kreativität entfalten. Ich könnte monatelang bis zum Umfallen üben und alle möglichen Rhythmen und Breaks ausarbeiten, aber Seele bekommen sie erst im Zusammenspiel mit anderen Musikern. Die technische Seite des Schlagzeugspiels interessiert mich nicht so sehr, ich will einen Drummer in der Interaktion mit anderen Musikern hören.

Gibt es zwischen Philm und Slayer Berührungspunkte?

Bei beiden Bands siehst du meine Kraft und meine Energie. Doch das bezieht sich nicht nur auf Philm und Slayer, sondern auf meine sämtlichen Musikprojekte. Dazu kommt meine Kreativität, allerdings immer in unterschiedlichen Stilen. Beide Bands fördern den bestmöglichen Schlagzeuger in mir zutage, deswegen liebe ich beides. Philm zeigt einen eher Blues-orientierten Dave Lombardo, mehr funky, Hardcore-Funk, während Slayer den Punk-Metal-Lombardo zeigt.

Welche Band ist für dich die größere Herausforderung?

Nun, es sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe, ob du mit einem Trio oder mit einer Band spielst, in der es zwei Gitarristen und einen singenden Bassisten gibt. Bei Philm sind die Songs grooviger, deshalb mag ich diese Musik so sehr. Slayer gefällt mir wegen der Kraft und Intensität.

Woher kommt eigentlich die Wucht deines Drummings?

Ich weiß es nicht so genau, jedenfalls habe ich niemals gezielt dafür trainiert. Es ist wohl Gott dafür zu danken, dass ich so viel Kraft im Körper habe und mit Muskeln gesegnet bin. Das Rhythmusgefühl, das natürliche Talent habe ich jedenfalls von meinen Vorfahren geerbt.

Du bist in Kuba geboren, nicht wahr?

Stimmt, ich wuchs mit einer Musik auf, die ausgesprochen perkussiv geprägt ist. Meine Eltern gingen oft zu Konzerten und schauten sich Bands an, die kubanische Musik spielten. In Amerika gab es Gemeindehäuser, in denen früher häufig kubanische Bands spielten, dazu wurde kubanisches Essen gereicht und man tanzte. Meine Eltern nahmen mich oft mit, und ich stand jedes Mal ganz fasziniert vor den Bands und schaute vor allem den Schlagzeugern zu. Ich sah, mit wie viel Leidenschaft die Congas-Spieler trommelten und sog ihre Energie förmlich in mich auf. So lernte ich unbewusst eine Menge von ihnen, allein nur vom Zuschauen.

Wo siehst du eigentlich deine musikalische Zukunft? Was sind deine Ziele als Musiker?

Man kann es vielleicht nicht als konkretes Ziel bezeichnen und auch nicht als Weiterentwicklung, aber ich wäre sehr gerne noch stärker in Film-Soundtracks und diese Art Musik involviert. Ich mag etwas dann besonders, wenn es für mich neu ist, wenn ich kreativ sein kann, unabhängig davon, um welches Genre es sich handelt. Ich würde mich als Schlagzeuger gerne immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Alles ist erlaubt, solange es Spaß macht.

Text: Matthias Mineur (aus Sticks 08/2010)

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Lombardos Equipment

Drums (ddrum USA Custom):

  • World Painted Blood Custom Finish
  • 24″ x 18″ Bassdrums (2)
  • 14″ x 7″ Snaredrum
  • 10″ x 8″ Tom
  • 12″ x 9″ Tom
  • 13″ x 10″ Tom
  • 14″ x 11″ Tom
  • 18″ x 16″ Floor-Tom
  • 20″ x 16″ Floor-Tom
Das Drumset von Dave Lombardo 2010
Das Drumset von Dave Lombardo 2010 (© Matthias Mineur)

Cymbals (Paiste):

  • 15″ 2002 Sound Edge Hi-Hat
  • 20″ Rude Novo China
  • 18″ Rude Novo China
  • 17″ Rude Wild Crash
  • 18″ Rude Wild Crash
  • 20″ Rude Thin Crash
  • 20″ Signature Full Ride
  • 22″ 2002 Power Ride
  • 16″ 2002 China
  • 13″ Signature Mega Cup Chime

Sonstiges:

  • Felle: Evans
  • Sticks: Pro-Mark, Autograph Serie TX2BXN, Dave Lombardo Modell
  • Hardware: Tama Roadpro
  • Pedale: Tama Iron Cobra

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Das Dave Lombardo Signature Ride Cymbal

Seit 35 Jahren gibt es jetzt schon die Paiste Rude Cymbals, die mit ihrer markanten Optik und brutal harten und lauten Sounds Geschichte in Metal, Punk und Rock geschrieben haben.

“Reign In Blood” ist DAS Heavy-Metal-Epos von Slayer mit Drummer Extraordinaire Dave Lombardo! Paiste ehrt den großen Meister des Metal-Drumming mit einem 22″ “Reign” Signature Power Ride Cymbal aus der Paiste Rude-Serie.

Konstruktion

Das Besondere an diesen Cymbals war und ist das braun/grünliche Finish, die starke Hämmerung und der Verzicht auf ein Abdrehmuster. Und genau hier macht “The Reign” schon eine Ausnahme, denn die recht große, hoch aufragende Kuppe ist auf der Spielseite abgedreht. “Tonal Grooves” ist hier eine feinsinnige Untertreibung für diese breiten und tiefen Furchen. Das Bronzematerial kann das allerdings gut vertragen, denn immerhin wiegt das Cymbal satte 3,9 kg.

Ansonsten ist es ein klassisches Rude mit den markanten, ca. 1 cm großen Hammereinschlägen. Das extrem dichte Muster sieht auf den ersten Blick zwar sehr gleichmäßig aus, ist es tatsächlich aber nicht, schließlich wird das Cymbal bei der Hämmerung von einem erfahrenen Fachmann per Hand unter dem pneumatischen Hammer geführt.

Die Lackschicht ist wie bei den Rude-Cymbals gewohnt recht dick aufgetragen und hat neben dem Schutz vor Korrosion natürlich auch einen Anteil am typischen Rude-Sound. Das Profil dieses Cymbals ist im Gegensatz zur Kuppe eher flach, mit einem nur leichten Bogen gestaltet. Die Verarbeitung ist im Übrigen exzellent.

Das Paiste Rude The Reign Power Ride
Das Dave Lombardo Signature Ride Cymbal von Paiste (© Dieter Stork)

Sounds

Wenn es einen wirklich durchsetzungsstarken Ping-Sound gibt, dann ist es der, den man diesem Rude-Cymbal allein schon auf dem Profil angespielt entlocken kann: metallisch hart und schneidend, aber trotzdem auch sehr wuchtig. Das Sustain steht eine halbe Ewigkeit, überschlägt sich aber nicht bei schnellen Figuren. Eine schnelle Modulation trägt auch die aggressiv schimmernden Obertöne im Sustain weiter, somit ist der Sound extrem transparent.

Absolut bestechend ist dieser metallisch harte und aggressive Sound-Charakter, der eher an Klang des Hammers auf einem Amboss erinnert statt an die Wärme einer Bronze-Glocke. Trotz der ordentlich hohen Grundlautstärke hat das Cymbal immer noch eine gewisse Dynamik (in diesem Fall nach oben!), und man kann hier ohne Ende reinhalten. Übersteuern? Fehlanzeige. Traue ich mich, die Kuppe anzuschlagen? Ich muss ja wohl, und… Junge, Junge, da fliegt einem glatt “der Kitt aus der Brille”!

Was für ein mächtiger Glocken-Sound! Dabei überrascht mich eine gewisse Klangtiefe in diesem glasklaren Sound. Es gibt wohl nichts, wogegen man sich damit nicht durchsetzen kann. Wer schon man den Song “Angel Of Death” vom Slayer-Album “Reign In Blood” gehört hat, weiß genau, worum es hier geht.

Fazit zum Dave Lombardo Signature Ride Cymbal

Gewaltige Projektion und ein durchdringender Sound in laut, laut, extra laut – das bekommt man vom Paiste Rude 22″ “The Reign” Power Ride. Mit diesem Teil verschafft man sich Gehör gegen tiefst gestimmte und lautestens aufgedrehte Shred-Gitarren des Trash-Metal! Dieses leckere Teil ist klanglich dicht am Sound des von Dave Lombardo gespielten Ride-Cymbal von “Reign In Blood”. Natürlich ist es was für Fans von Dave Lombardo, doch kann man es sicherlich auch ohne Fan-Attitüde in allen Styles von Metal & Co. super einsetzen.

Daten & Fakten

  • Hersteller: Paiste
  • Herkunftsland: Schweiz
  • Serie: Rude
  • Modell: 22″ The Reign Power Ride
  • Oberfläche: lackiert
  • Bronze: B8 (CuSn8)
  • Vertrieb: Gewa
  • Preis (UvP): 453,75 €

Text: Ralf Mikolajczak (aus Sticks 06/2015)

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Diskografie

mit Slayer:

  • Show No Mercy (1983)
  • Haunting The Chapel (1984)
  • Live Undead (1984)
  • Hell Awaits (1985)
  • Reign In Blood (1986)
  • South Of Heaven (1988)
  • Seasons Of The Abyss (1990)
  • Decade Of Aggression (1991)
  • Soundtrack to the Apocalypse (Box) (2003)
  • Still Reigning (Live-DVD) (2004)
  • Eternal Pyre (EP) (2006)
  • Christ Illusion (2006)
  • World Painted Blood (2009)

mit Grip Inc.:

  • Power Of Inner Strength (1995)
  • Nemesis (1997)
  • Solidify (1999)
  • Incorporated (2004)

mit Fantômas:

  • Fantômas (1999)
  • The Director’s Cut (2001)
  • The Fantômas/Melvins Big Band: Millennium Monsterwork 2000 (2002)
  • Delìrium Còrdia (2004)
  • Suspended Animation (2005)

mit PHILM:

  • Harmonic (2012)
  • Fire From The Evening Sun (2014)

mit Suicidal Tendencies:

  • World Gone Mad (2016)

mit John Zorn:

  • Taboo & Exile (1999)
  • Xu Feng (2000)

Diverse:

  • Voodoocult (mit Phillip Boa) – Jesus Killing Machine (1994)
  • Testament – The Gathering (1999)
  • Lorenzo Arruga, Dave Lombardo & Friends – Vivaldi: The Meeting (1999)
  • Apocalyptica – Reflections (2003)
  • DJ Spooky vs. Dave Lombardo – Drums of Death (2005)